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Pfarreirat der künftigen Kirchengemeinde Bauland-Odenwald konstituierte sich in Buchen

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Am Abend des 25. November 2025 fand im Wimpinasaal in Buchen die konstituierende Sitzung des Pfarreirates der neuen Römisch-katholischen Kirchengemeinde Bauland-Odenwald statt. Damit wurde eine wichtige Wegmarke innerhalb der Kirchenentwicklung 2030 erreicht, in deren Fortgang die gesamte Erzdiözese Freiburg neu geordnet wird

Die Kirchengemeinde Bauland-Odenwald, die ab dem 1.1.2026 existieren wird, ist eine von zukünftig nur noch 36 Kirchengemeinden innerhalb der Erzdiözese und umfasst die bisherigen Seelsorgeeinheiten Mudau, Walldürn, Hardheim-Höpfingen-Im Madonnenland, Adelsheim-Osterburken-Seckach und Buchen.

Die Amtszeit der jeweiligen Pfarrgemeinderäte dieser fünf bisherigen Kirchengemeinden endet mit dem Jahr 2025. Ihre Aufgabe übernimmt der Pfarreirat der neuen Kirchengemeinde, der das oberste Entscheidungsgremium der Kirche vor Ort ist. Durch die Wahlen am 19. Oktober 2025 wurden 17 Personen aus der gesamten neuen Kirchengemeinde demokratisch gewählt und bestimmt, die strategischen und pastoralen Geschicke der gesamten Kirchengemeinde in Zukunft zu lenken und zu gestalten, in enger Kooperation mit dem pastoralen Personal und den Mitarbeitenden in der Verwaltung.

Neben den 17 direkt gewählten Mitgliedern gehören dem Gremium als stimmberechtigte Mitglieder kraft Amtes Pfarrer Frederik Reith und ein Entsandter aus dem Caritasverband Neckar-Odenwald-Kreis an. Diese Aufgabe wird Geschäftsführer Meinrad Edinger wahrnehmen. Weitere beratende Mitglieder sind Pfarreiökonom Philipp Teichmann, der stellvertretende Pfarrer Christian Wolff, die Leitende Referentin Alexandra Blaschek und Ehrenamtskoordinatorin Sabina Heck-Kuhn.

Nach der allgemeinen Einführung und Begrüßung der Ratsmitglieder und Gäste durch Pfarrer Frederik Reith, der nochmals dem anwesenden Wahlleiter der Pfarreiratswahl Helmut Hotzy ausdrücklich dankte, und Philipp Glam, dem Vorsitzenden des Beschließenden Ausschusses, der die Übergangszeit in den vergangenen Jahren begleitet hatte, erfolgten die Wahlen zum Vorstand.

Zum ersten Vorsitzenden des Pfarreirats wurde Philipp Galm (Großeicholzheim) gewählt, als Stellvertreterin Elisabeth Hell (Götzingen) und als Beisitzer Rainer Kreis (Walldürn). Pfarrer Reith gehört dem Vorstand ebenfalls an. Elisabeth Hell (Vertretung: Marcus Wildner, Hardheim) wurde in den Diözesanrat entsandt, dem sie als Vorsitzende des bisherigen Dekanatsrates schon angehörte.

In einer zweiten Sitzung am 15. Dezember wurde der Haushalt für 2026 einstimmig beschlossen. Der Beschluss des Haushalts ist eine der wichtigsten Aufgaben des Pfarreirats und zeigt seine umfassende Bedeutung für die gesamte Kirchengemeinde.

Weiter ging es mit der Wahl der Mitglieder für den Pfarreivermögensverwaltungsrat (Aufsichtsrates der Kirchengemeinde). Dieser setzt sich zusammen aus dem Pfarrer, zwei Mitgliedern des Pfarreirates sowie vier bis acht weitere Mitglieder, die nicht dem Pfarreirat angehören. Aus dem Pfarreirat wurden gewählt: Andreas Reize und Marcus Wildner. Das Gremium beschloss fünf weitere Mitglieder hinzuzuwählen. Dies sind Helmut Hotzy (Walldürn), Dieter Müller (Mudau), Frank Pahl (Hardheim-Höpfingen im Madonnenland), Armin Schweizer (Adelsheim-Osterburken-Seckach) und Thorsten Weber (Buchen). Der Pfarreivermögensverwaltungsrat hat insbesondere die Aufsicht über die Tätigkeit des Verwaltungsvorstandes und berät diesen bei seiner Tätigkeit. Der Verwaltungsvorstand wiederrum setzt sich zusammen aus dem Pfarrer, dem Stellv. Pfarrer, dem Pfarreiökonomen sowie dessen Stellvertretung.

Im Laufe der kommenden Zeit wird der Pfarreirat, in Zusammenarbeit mit dem Pastoralteam, Ziele setzen und die strategische Ausrichtung für die Zukunft erarbeiten. Die Sitzungen sind öffentlich und eine Tagesordnung wird immer 14 Tage vor dem Sitzungstermin in den Schaukästen der Pfarrbüros ausgehängt und auf der Homepage veröffentlicht.